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Freiwillige Feuerwehr Baldramsdorf - Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Aktuelles

Die Wespen haben uns wieder …

Gerade recht zur Sommerpause – aber so etwas gibt es ja bei der Feuerwehr eh nicht – werden wir vom Schreckgespenst WESPENPLAGE wachgerüttelt. Und es muss ja eine Plage sein, wenn sogar die Kronenzeitung schon darüber berichtet!

An ganz normalen und altbekannten Stellen, wie in Dachböden und hinter Holzverschalungen aber auch an eher ungewöhnlichen, wie Laternen oder Schlafzimmern, sind unsere Freunde zu finden.

Und leider ist ein ungefährliches Umsiedeln nicht immer möglich, besonders dann nicht, wenn Feuerwehrkameraden in Gefahr sind oder gefährdet sein können.

In Baldramsdorf haben wir die ganze Bandbreite an Nützlingen – von der sehr aggressiven Erdwespe mit ihren unterirdischen verzweigten Bauten (dabei hilft nur ausgraben/nachgraben und vernichten), über die eigentlich wunderschönen papierähnlichen Bauten der – Nomen est omen „Gemeinen Wespe“ bis hin zur Hornisse und Roßwespe mit all ihren verschiedensten Unterarten.

 

Was hilft gegen Wespen?

Jeder kennt das Problem, dass man im Sommer draußen von Wespen ‚geplagt‘ wird. Es gibt viele Vorurteile, dass Wespen aggressiv sind und es nur auf den Menschen abgesehen haben. Viele Leute ziehen den Unmut der Wespen durch heftiges Schlagen oder Wegblasen an. Oder sie verhalten sich einfach falsch, was die Wespe aggressiv macht und stechen lässt. Die wenigsten Arten von Wespen jedoch sind gefährlich oder von Hause aus angriffslustig. Der beste Tipp ist, die Wespen von sich abzulenken.

 

 

Beachtet folgendes:

  • Wespen stechen, sobald sie sich bedroht fühlen. Daher heftige Bewegungen vermeiden!
  • Wespen nicht wegpusten. Unser Atem enthält Kohlendioxid und gilt im Wespennest als Alarmsignal.
  • Nur wenige Wespenarten stehen auf Süßes und Fleisch. Um diese fernzuhalten sollten Nahrungsmittel im Freien abgedeckt und Reste weggeräumt werden. Nach dem Essen bei Kindern den Mund abwischen, um die Wespen nicht anzulocken. Aus dem selben Grund sollten Ränder von Tassen, Flaschen, Dosen und Gläsern abgewischt werden.
  • Daher nie direkt aus der Flasche oder Dose trinken. Am besten Getränke mit dem Strohhalm trinken und abdecken.
  • Um Wespen vom eigentlichen Platz fernzuhalten, hilft eine Ablenkfütterung etwa 5-10 Meter weiter vom Platz entfernt. Zum Weglocken eignen sich zum Beispiel: überreife Weintrauben, verdünnter Honig (ist aber schnell leer und lockt Bienen an) oder andere Süßspeisen. Aber Achtung: reiner Honig oder unverdünnte Marmelade machen die Wespen aggressiv.
    Von Wespenfallen mit Bier oder süßem Saft ist gänzlich abzuraten. Die Tiere sterben in den Fallen einen qualvollen Tod. Zudem gehen nur alte Tiere in die Falle und aktive Wespen kommen davon.
  • Gerüche von Parfum, Cremes, Holzmöbelpolitur oder ähnlichen intensiven Düfte wie z.B. Haarspray ziehen Wespen an. Auch mögen sie bunte Kleidung oder Dekos.
  • Um Wespen, Bienen und andere Insekten aus dem Haus zu halten, sollten Fliegengitter an Fenstern und Türen, besonders an Küchen-, Bad- und Kinderzimmerfenster angebracht werden.
  • Wespennester am/im Haus sollten nicht einfach verschlossen werden. Die Wespen suchen sich einen anderen Ausgang und könnten so ins Haus gelangen. Am verschlossenen Einflugloch würden Wespen besonders aggresiv werden.
  • Hält man etwa zwei bis drei Meter Abstand zum Nest und steht nicht in der Flugbahn zum Nest fühlen sich Wespen nicht bedroht.
  • Obst von den Bäumen rechtzeitig abernten und wegbringen. Blattläuse mit biologischen Mitteln entfernen, da deren süße Ausscheidungen weitere Wespen anziehen können.
  • Eine einzige Wespenart - nämlich Hornissen - fliegt auch bei Nacht, so dass sie sich bei der Abendbeleuchtung, wie Fenster und Lampen sammeln. Abhilfe schaffen Bewegungsmelder, die wirklich nur bei Bedarf leuchten. Wo dauerhafte Beleuchtungen benötigt wird, sollte sie so schwach wie möglich sein.Vermieden werden sollten auch Leuchten, die ungerichtet ausstrahlen, wie Kugelleuchten oder Lampen mit Reflektoren. Licht in den Räumen erst einschalten, wenn alle Fenster und Türen geschlossen sind. Das gilt auch für den Fernseher.
  • Wespen können Holzverkleidungen und auch Wärmedämmungen leicht beschädigen, da sie Holz und Styropor als Baumaterial für ihre Nester verwenden. Um ihr Holz zu schützen, dieses mit umweltfreundlichen Lacken und Farben pflegen.
  • Nach den ersten Frostnächten im Herbst sterben die Wespen. Man kann dann das Nest ohne Gefahr entfernen. Die Stelle sollte dann gut gereinigt werden, damit der Geruch im nächsten Jahr keine neue Wespenkönigin anzieht.
  • Falls sich Wespen an ungünstiger Stelle angesiedelt haben, wenden Sie sich an Fachkundige vor Ort wie etwa Feuerwehr oder Schädlingsbekämpfer. Wie schon oben gesagt, manchmal gibt es die Möglichkeit, ein problematisches Nest auch schonend umzusiedeln.
  • Wenn Sie selbst Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen, lassen Sie sich immer erklären und zeigen, welche Mittel das Beste für Ihren Fall ist. Besondere beim Einsatz von Wespennestern in Rollladenkästen können sich die Gifte im Haus ausbreiten.
  • Es besteht grundsätzlich kein Anspruch des Nachbarn auf Entfernung des Nestes auf eigenem Grund. Man haftet auch nicht für das Wespennest und seine Folgen (außer man hat es gezielt und bewusst dort angesiedelt).
  • Die meisten Wespenarten habe eine kurze Lebensdauer und verschwinden wieder. Nester die dann noch aktiv sind und wachsen, sind von der Deutschen oder der Gemeinen Wespe. Generell kann man sagen, dass alle Arten, deren Nester man frei sieht, den „unproblematischen“ Arten angehören, frühzeitig verschwinden und auch keine Bauschäden verursachen.
  • Im Herbst kommt dazu, dass die Wespen die Wärme suchen und in die Innenräume kommen. Sie können dann auch Unterschlupf im Baumaterial wie z.B. in der erwähnten Dämmung suchen und diese beschädigen. Achten Sie auf ausgenagtes/herausgefressenes Material! Ein knabberndes Geräusch ist kein Hinweis auf Nagetätigkeit! Bei Hornissen, z.B. betteln die Larven mit Kratzgeräuschen an den Zellwänden nach Nahrung. Auch das Laufgeräusche der Tiere auf den Waben klingt wie Nagen.
  • Hummeln, Hornissen und viele andere Wespenarten sind gefährdete Tiere und stehen unter Artenschutz.

Was tun bei Wespenstiche?

Stiche von Hummeln, Bienen und Wespen sind zwar schmerzhaft, in der Regel aber ungefährlich.

Wenn man gestochen wird, hilft Kühlen mit Eiswürfel oder den Stich mit essigsaure Tonerde, Franzbranntwein behandeln. Als Hausmittel helfen auch Essig, Zwiebel- oder Zitronensaft und Tomatenblätter.

Wird man im Mund oder Rachenraum gestochen oder ist man gegen Wespengift allergisch sollte man sofort einen Arzt verständigen. Allergien gegen Wespenstiche sollte man bei einer routinemäßigen Untersuchung beim Arzt austesten lassen.

Und keine Angst vor großen Wespenarten. Hornissen haben keine natürlichen Feinde und brauchen sich daher auch kaum zu verteidigen, daher stechen sie praktisch nie. Und ihr Gift ist auch nicht stärker als das von kleineren Wespenarten.

Und - der Mythos, dass sieben Hornissenstiche ein Pferd töten können, ist längst widerlegt.

 

Einen schönen, wespenfreien Sommer wünscht die Freiwillige Feuerwehr Baldramsdorf!

 

Außergewöhnlicher Einsatz der FF-BALDRAMSDORF

Außergewöhnlicher  Einsatz der FF-BALDRAMSDORF

Nachdem bekannt wurde, dass sich im Gemeindegebiet von Baldramsdorf an zwei Standorten eine der giftigsten  Pflanze Europas, der Riesen-Bärenklau, befinden, wurden durch den Gemeindefeuerwehrkommandanten OBI Friedrich Paulitsch erste Informationen über Frau Mag. Panser von der BH Spittal/Drau eingeholt. Da es außer den Erfahrungen der FF-SPITTAL/Drau (diese hatte vor Jahren selbst einen derartigen Einsatz entlang des Bahndammes) und dem Internet keinerlei Erfahrungswerte über ein ungefährliches Vernichten dieser Pflanzen gibt, galt es eine Entscheidung über einen möglichen Einsatz zu treffen. Auch wurde die Strassenverwaltung SPITTAL informiert, um dafür zu sorgen, dass nach der Entfernung der Pflanzen neuerlicher Aufwuchs durch regelmäßiges Abmähen verhindert wird.

 

Zum Bekämpfen von Einzelpflanzen im Frühjahr wirkt nämlich einfaches Abschneiden sofort, aber nicht unbedingt nachhaltig. Wirksam ist das Entfernen von Stängel mit Blütendolden vor dem Entfalten der Dolde fußbreit über dem Boden, also mit Haupt- und Nebenblüten. Nachhaltig hilft aber nur das Ausgraben bzw. Abstechen der Wurzel 15 cm unter der Oberfläche. Eine regelmäßige Nachkontrolle und bei Bedarf eine Bekämpfung bis in den Herbst hinein (auch mit Pestiziden) kann notwendig sein. Die Jungpflanzen – mit rundlichen, ganzrandigen Blättern – müssen auch in den folgenden Jahren wegen der guten Aussamung jedes Mal  beseitigt werden.

Berührt man diese Pflanze, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Zuerst brennende und juckende Rötung, dann nach 20 Minuten entzündet sich die Haut und löst Juckreiz, Rötung und Blasen aus. Denn die fast drei Meter groß werdende Staude enthält den Stoff Furocumarin, der bei Sonnenlicht Hautentzündungen verursacht. Diese heilen nur langsam ab und können Narben sowie Pigmentierungen hinterlassen.

 

Also besorgte der GFK gebrauchte „ABC-Schutzanzüge leicht“ aus Beständen des ÖBH, um so das Risiko für sich und seine Kameraden kalkulierbarer zu machen. Mit dieser Ausrüstung und Gesichtsmasken konnten die Pflanzen in schweißtreibender Arbeit entfernt und der Vernichtung durch Verbrennen zugeführt werden. Verwendetes Gerät  wurde mit Benzin (besser wäre Spiritus gewesen)  von oben nach unten mit Zeitungspapier abgerieben und angezündet.

Schlussendlich wurden in vier Stunden Einsatzdauer durch drei Trupps 31 Pflanzen (2 beim Holzlagerplatz Mitterer, 13 in den Auen Nähe Goldbrunnteich und 14 entlang der Nordabfahrt Richtung Marhube) vernichtet.

 

Abschließend noch die Bitte an die Bevölkerung, falls weiter Standorte entdeckt werden sollten, diese (wenn möglich noch in kleinwüchsigem Zustand) dem örtlichen Gemeindeamt zu melden.

 

Der Gemeindefeuerwehrkommandant

PAULITSCH Friedrich, OBI e.h.

Die Freiwillige Feuerwehr Baldramsdorf im Jahr 2014

Ein arbeits- und ereignisreiches Jahr 2014 geht zu Ende und es wird wieder Zeit Bilanz zu ziehen. Unzählige Stunden im Dienste der Allgemeinheit, Besprechungen, Planungen, Ideen und natürlich das eine oder andere zu lösende Problem; Stunden, Tage und Wochen von Training und Wettkampfvorbereitungen und natürlich auch die erfolgreiche Teilnahme an diesen durch die Gruppe 13 und ihren Fans. Verarbeiten von Erlebten, Momente und Einsätze, die man lieber nicht erlebt hätte im krassen Gegensatz zu schönen Erlebnissen, die diese wieder kompensieren sollen und müssen.

Eines sei jedoch schon an dieser Stelle gesagt: DANKE!

Danke an meine Kameraden, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr bereitstehen ohne Kompromiss, ohne Wenn und Aber – ein Anruf genügt (gut manchmal auch mal zwei) und wir stehen parat.

Danke an meinen Stellvertreter BI Franz Brunner und sein Team in der so wichtigen Jugendarbeit.

Danke den Eltern, die uns Ihre Kinder anvertrauen.

Danke den Beauftragte, die mit Ihrem Engagement und Ihrem Fachwissen dazu beitragen, dass alles funktioniert, so wie es funktioniert.

Danke dem Team rund um die Wettkampfgruppe, die sehr viel Zeit und Herzblut investieren – und es zahlt sich aus.

Danke der Wettkampfgruppe für die schönen „Ganslhautmomente“.

Danke unseren Freunden und Gönnern, die immer wieder ein offenes Ohr für unsere Anliegen haben.

Denen, die Ihr Hab und Gut für unsere Übungen kostenlos zur Verfügung stellen.

Danke unserem „Chef“ Mag. Ing. Heinrich Gerber und dem Gemeinderat für das Verwirklichen unserer Wünsche und gleichzeitig die Bitte, dies auch in Zukunft zu tun.

Danke unseren Vorgesetzten und Kameraden in Abschnitt und Bezirk für die außerordentlich gute Zusammenarbeit.

Und nicht zuletzt Danke unseren Partnern und unseren Familien, die dafür Verständnis zeigen, wenn wir mehr Zeit der Feuerwehr als Ihnen widmen.

Ein äußerst intensives Jahr ging zu Ende. Neben den Einsätzen und Aufgaben (ersichtlich in einem separaten Bericht) wurden noch alle Vorhaben des Jahres 2013, wie der Umbau des Feuerwehrzentrums und der Ankauf wichtiger Ausrüstungsgegenstände abgeschlossen. Offen sind nach wie vor die Renovierung des Bodens, die Um- bzw. Neugestaltung des Feuerwehrhauses in Rosenheim und die Erneuerung des Feuerwehranhängers in Gendorf.

Allen Kameraden, die im abgelaufenen Jahr Kurse absolviert haben, meine herzliche Gratulation und gleichzeitig die Bitte, nicht übermotiviert alles neu Erlernte in die Tat umsetzen zu wollen.

Geschätzte Baldramsdorferinnen und Baldramsdorfer, liebe Schattseitner!

Die FFB feiert im Jahr 2015 am 13. Juni ihr 125jähriges Bestandsjubiläum. Als Kommandant darf ich Sie bitten, auch in Zukunft der FFB bei ihren Veranstaltungen die Treue zu halten, die FFB - sei es beim traditionellen Feuerwehrmaskenball, der 125 Jahr-Jubiläumsfeier, dem "Tag der offenen Tür" oder dem Christbaumaufstellen - durch Ihren Besuch zu ehren.

Wir kommen, wenn Sie uns rufen - kommen auch Sie, wenn wir Sie brauchen!

Mit einem kräftigen "Gut Heil"

Ihr/Euer

Friedrich PAULITSCH, OBI
Gemeindefeuerwehrkommandant e.h.

 

 

 

  

 

 

 

Gemeindeübung am Goldeck

Gemeindeübung am Goldeck
 
Am Freitag, dem 24. Juli 15 wurde unter Übungsgestalter BI Feichter Gerhard und Übungseinsatzleiter BM Hartlieb Stefan die Normübung "Goldeck" durchgeführt.
Folgende Übungsziele waren beabsichtigt:
Überprüfung Befahrbarkeit Goldeckweg (war erstklassig), Anfahrtszeit (fahrzeugschonend - 1 Stunde ab Alarmierung), Sperrbarkeit der vorhandenen Schlüssel (NICHTgegeben, da in Bereich Speicherteich ein Schloss getauscht wurde , im Ernstfall könnte man aber die Verankerung herausheben), Wasserbezug (über Hydrant Dorf Goldeck mit zwei mal 10000 Liter Wasser zum Schutz gegeben), Einsatz von Atemschutz und Druckbelüfter (Belüfter auf Grund der absoluten Seehöhe NICHT oder nur teilweise einsetzbar) und Kennenlernen der Infrastruktur.
Ein erfolgreicher Brandeinsatz in diesem Bereich ist nur nach rechtzeitiger Selbsthilfe mit dem vorhandenen Löschgerät und wahrscheinlich unter Einsatz eines Hubschraubers mit Wasserbezug Speicherteich möglich. Alles andere ist Utopie. Aus Sicht des Gemeindefeuerwehrkommandanten muss man schon zufrieden sein, wenn man ein Übergreifen auf andere Wohnobjekte und eine Ausbreitung eines eventuellen Brandes Richtung Hochwald verhinden kann.
 
30 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Baldramsdorf nahmen an der Übung teil. Nach der Abschlussbesprchung lud Karl Sattlegger alle Kameraden auf eine ausgezeichnete Jause ein.
Dafür und für die Zurverfügungstellung des Übongsobjektes herzlichen Dank!
 
Der Gemeindefeuerwehrkommandant:
 
Paulitsch Friedrich, OBI

125-jähriges Bestandsjubiläum der FF-Baldramsdorf

125-jähriges Bestandsjubiläum der FF-Baldramsdorf

Am Abend des 13. Juni fand in Baldramsdorf die Feier zum 125-jährigen Bestandsjubiläum der FF-Baldramsdorf statt.

Im Beisein das Landesfeuerwehrreferenten und Landeshauptmannes Dr. Peter Kaiser, der LABg. Erwin Angerer und in den späteren Abendstunden Ing. Ferdinand Hueter, Bezirkshauptmann Dr. Klaus Brandner, von Bgm Ing. Heinrich Gerber, des StvBezPolKdt. Major Hannes Micheler, des BFK Oberbrandrat Ing. Johann Zmölnig und AFK ABI Herbert Haas, der Trachtenkapelle Baldramsdorf und über 200 Feuerwehrkameraden wurde durch Landesfeuerwehrkurat Pfarrer Harald Truskaller neues Einsatzgerät für die Löschgruppe Gendorf gesegnet und somit der Bestimmung übergeben.

Eine große Anzahl rüstiger Altkameraden, allen voran Ehrenbürger und Stadtamtsdirektor a.D. AltBgm. Michael Taurer, mit seinen fast 95 Jahren ältester Gemeindebürger von Baldramsdorf, Ehrenbürger Geistlicher Rat Pfarrer Franz Unterberger, die Fahnenpatinnen Maria Lampersberger und Hilde Sattlegger, Obmänner und - frauen der verschiedensten Organisationen nahmen im Feuerwehrzentrum Baldramsdorf/Unterhaus an der Jubiläumsfeier teil und stellten sich mit Geschenken ein.

Ein besonderes gab es von Elisabeth Brunner vom Fahrsicherheitszentrum Brunner aus Spittal/Drau. Sie übergab einen Gutschein für fünf Mitglieder der Feuerwehr, um in FSZ in St. Peter/Holz ein erweitertes Training für Kraftfahrer zu absolvieren. Somit ist sowohl den Kraftfahrern als auch den mitfahrenden Feuerwehrleuten geholfen.

Danke aber auch an die Politiker mit der Übergabe von "Ersten Löschhilfen" in Form von Bierfässern, an die Obfrau des Roten Kreuzes/Ortsstelle Baldramsdorf, Gemeinderätin Olga Altersberger, für die Übernahme der Kosten der Überprüfung der Ersten Hilfe Koffer, den Fahnenpatinnen für Ihre großzügige Spende, der Gemeinde Baldramsdorf und dem Gemeinderat für deren Spende, Frau Dir. Ingrid Trupp für die unermüdliche Motivation der benötigten "Taferlträger", den Patinnen, der Landjugend für deren großartigen Einsatz während des Dämmerschoppens und der Bevölkerung von Baldramsdorf für deren Teilnahme am Fest.

In seiner Rede ging GFK OBI Paulitsch auf die Leistungen der Gründer der Feuerwehr Baldramsdorf ein, erwähnte aber auch die Gefahren, die durch Übermotivation und fehlende Einsatzerfahrung entstehen können. Bgm. Gerber hielt einen Rückblick auf die Geschichte der FFB und würdigte deren Leistungen sowohl in Bezug auf den Sparsamkeitsgedanken als auch auf Einsatzwille und -bereitschaft. BezHptm. Brandner lobte den Einsatz bei den Waldbränden am Plankogel und in Sachsenburg während BFK Zmölnig und Landeshauptmannn Kaiser eindringlich auf den Erhalt des Hubschrauberstützpunktes in Klagenfurt/Annabichl eingingen.

Der anschließende Dämmerschoppen - eingeleitet durch die Trachtenkapelle Baldramsdorf unter Obmann Gerhard Freisitzer und Kapellmeister Ing. Stefan Berdnik (die noch am Nachmittag, bei großer Hitze an der Marschwertung in Gmünd teilnahmen) - wurde durch das "Goldeck Trio" gestaltet. Eine Tombola mit einem Hauptpreis in Form eines Geschenkkorbes im Wert von über € 200,- und wertvollen Einzelpreisen, gespendet von Gastronomiebetrieben, Unternehmern und Einzelpersonen, versprach Spannung bis zm Schluß. Diesen gewann schließlich - sehr zur Freude von Oma Bärbl Frohnwieser und auch der Feuerwehrkameraden - Ihre Enkelin Lisa-Marie. Herzliche Gratulation!

Dass der versprochene Auftritt der Baldramsdorfe Jungmusiker nicht zustande kam, tut mir persönlich sehr leid - vor allem als ich die Tränen der vergebenen "Übungsmühe" sah. Bitte dies dem Kommandanten nachzusehen - ich bin auch kein Wunderwuzzi. Danke!

Danke im Namen von GFK OBI Friedrich Paulitsch, des StvGFK BI Gerhard FEICHTER und des Kameradschaftsführers VW Michael Pichelkastener und des gesamten Teams für die hervorragende Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieser herzeigbaren Veranstaltung - hier besonders an die Stellvertretende Kassiererin und "Herrin des Geldes" OFM Daniela Pichler, die Ihre Sache außerordentlich gut gemacht hat und auftretende Mängel unbürokratisch, selbständig gelöst  hat und natürlich allen Besuchern die bis in die frühen Morgenstunden ausgehalten haben.

Lobend zu erwähnen ist natürlich auch der rasche Einsatz beim "Wiesenbrand" in Faschendorf und die umsichtige Handlungsweise während des Abbaus - so konnten alle Zeltplanen noch trockenen Zustandes vor dem Regenguss in Sicherheit gebracht werden.

Gut Heil!

 

der Gemeindefeuerwehrkommandant

Paulitsch Friedrich, OBI e.h.

Technischer Einsatz Baldramsdorf 170

Technischer Einsatz Baldramsdorf 170
 
Eigentlich versammelt, um wieder einmal Wespennester zu entfernen, kam es am Donnerstag, dem 23. Juli 15, nach kurzem intensiven Gewitter und Starkregen wieder einmal zu einer Überflutung der Kellerräumlichkeiten beim Wohnblock der "Neuen Heimat" in Baldramsdorf 170.
Sensibilisiert durch vorhergegangene Ereignisse wurde die FF-Baldramsdorf durch die Berwohner rechtzeitig alarmiert und konnte so größeren Schaden vermeiden.
Im Beisein von Bgm. Mag. Heinrich Gerber wurden Oberflächenwässer abgeleitet und volle Sickergruben geleert. Ebenso wurde das Schadensausmaß fotographisch dokumentiert.
Diese Dokumentation und eine Befahrung der Abwasserkanäle durch Herrn Palle von der Stadtgemeinde Spittal waren Grundlage einer Baubesprechung mit der "Neuen Heimat" am Freitag, dem 24. Juli 2015.
Diesen endete mit dem Versprechen eine umfassende Lösung, bei der mindestens 80% der Wässer in Zukunft abgehalten werden können:(Maßnahmen werden bereits ab Montag, dem 26. Juli gesetzt- Absenken des Niveaus in Bereich der 30 Qm-Sickergrube, Zusammenführung der Parkplatzentwässerung und Einleitung in diese, ebendort Schaffung eines Überlaufes und Ableitung in den Baldramsdorfer Bach, Errichtung einer kleinen Mauer, um Eindringen von Oberflächenwasser in den Lagerraum zu verhindern, Umbau des Benzinabscheiders zu einer Sickergrube - durch Aufschrämmen das Bodens und Einleitung des Hofablaufes in das Verbindungsrohr Benzinabscheider - Sickergrube, Schließen des Kleinrigoles bei der Zufahrt und eventuell Errichtung eines neuen Rigols am Beginn der Zufahrtsstrasse. Sollte es notendig sein, wird noch der bestehende Asphalt im Bereich des Einganges durch Rasengittersteine ersetzt, um zusätzlich die Oberflächenentwässerung zu unterstützen).
 
Zusätzlich soll die Ableitung der Oberflächenwässer vom Staberfeld durch Setzen eines Schachtes auf die Überwasserleitung des Wasserbasins und eine Geländeformierung - Änderung des Gefälles aus Richtung Hydrant nach Westen und Errichtung eines kleines Erdwalles mit max. 25 cm Höhe durchgeführt werden.
Jetzt ist allerdings der Herr Bürgermeister und der Bauausschuss gefordert.
Dies alles wurde in einem Besprechungsprotokoll in der Gemeinde Baldramsdorf festgehalten.
In der Hoffnung, dass sich jetzt etwas bewegt ...
 
Der Gemeindefeuerwehrkommandant:
 
Paulitsch Friedrich, OBI

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